25.05.2011 12:44 von Elfie Ratz
25.03.2011 09:34 von Elfie Ratz
17.09.2011 20:59
Camaret-sur-Mer, einst einer der größten Langustenhäfen Frankreichs, hat sich im Laufe der Zeit zum Künstler -und Schriftstellerort entwickelt; viele Bretonische und Pariser Künstler betreiben hier kleine Galerien. An der Hafenpromenade entlang gibt es viele Restaurants, Creperien und zahlreiche Pubs.
Liebhaber von Meeresfrüchten und Fisch finden hier ein wahres Paradies, im Hafen gibt es zwei Viviers (Lebendhaltebecken für Krustentiere ), in denen man sich Hummer, Langusten, Krabben oder Meerspinnen aussuchen und auch kochen lassen kann, wenn man es sich selbst nicht zutraut.
Einige Fischer bieten Fisch direkt nach Einlaufen im Hafen zum Kauf an , frischer geht es nicht .
Angler, die ihren Fisch selbst fangen wollen, können ihr Glück z.B .am Plage Pen Hat versuchen , denn dort jagen die Loup de Mer zuweilen in den Brandungswellen.
Die Sandstrände unterhalb des Pointe de Pen Hir ,Veryac'h und Pen Hat“, eingebettet in die traumhafte Kulisse der Felsformationen des Pen Hir und des Pointe deToulinguet sind Treffpunkt vieler Surfer; besonders der Plage Pen Hat ist für seine guten Brandungswellen bekannt, der Badende sollte dort jedoch aufpassen, da es teils gefährliche Unterströmungen und Treibsand gibt.
Die Strände Veryac'h , der Plage von Camaret und der Trez Rouz sind eher zum Baden geeignet.
Die
ortsansässige Tauch- und Segelschule „Club Léo-Lagrange“ und die Tauch -
und Surfschule „Presqu'ilemerson“ bieten Kurse und Tauchfahrten an.
Der
Pointe de Pen Hir ist auch für seine guten Klettermöglichkeiten
bekannt, oft kann man Kletterer beim Abstieg in den steilen Felswänden
beobachten.
Das
Kriegerdenkmal hoch oben auf dem Pen Hir und die in der Nähe liegenden
Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg erinnern an einen nicht so
rühmlichen Teil der deutschen Geschichte , denoch bekommt man dies nicht
zu spüren, da die Bretonen sehr freundlich und weltoffen sind.
Übrigens
kann man einen dieser Bunker, der zum „Bunkermuseum Atlantikschlacht“
ausgebaut wurde , besichtigen und etwas mehr über die Geschichte dieser
Zeit kennenlernen.
Bei
guter Sicht kann man vom Pointe de Pen Hir die zahlreichen teils im
Atlantik liegenden Leuchttürme beobachten, sie sichern eine der
gefährlichsten Wasserstrassen des Atlantiks.
Im
Hafen gibt es Anbieter, die eine Überfahrt zu der wildesten
Atlantikinsel der „Ile de Ouessant“ anbieten; dort angekommen kann man
sich bei einem der vielen Radverleihern ein Rad mieten und die
Insel und die vielen Leuchttürme, die teils weit draußen im Atlantik
liegen , erkunden.
Diese Insel ist eine Oase der Ruhe, viele Schriftsteller zieht es an diesen Ort am Ende der Welt.
Sicherlich jedem bekannt ist der Film :„Die Frau des Leuchtturmwärters“, der dort gedreht wurde.