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Letzte Meldungen

25.05.2011 12:44 von Elfie Ratz

Salon du Thé in Morgat

24. Mai Neueröffnung in Morgat - Salon du Thé et Epicerie Stilecht und sehr gemütlich, nicht weit vom Sandstrand in Morgat entfernt, wurde am 24. Mai 2011 der Teesalon von Alette eröffnet.

01.04.2011 17:51 von Horst Bauer

Die Surfer am Kersiguenou

Bei strahlendem Sonnenschein und kräftiger Windstärke holen alle Surfer ihre Surfbretter und Kite-Schirme aus der Garage und treffen sich am Strand; heute waren am Kersiguenou die besten Bedingungen für Wind und Kite-Surfer, da ich dort wie jeden Tag zum Spazieren war, hab ich gleich für Euch ein paar Bilder gemacht. Und wer bekommt da keine Lust die Surfbretter auf den Dachgepäckständer zu packen und für ein paar Tage in die Bretagne zu fahren.

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25.03.2011 09:34 von Elfie Ratz

Ein schöner Frühlingstag am Goulien

Auch der Frühling ist ein Reise in die Bretagne wert, leere Strände, milde Temperaturen, die frische Atlantikluft, moderate Ferienhaus Vorsaison-Preise versprechen einem angenehmen Urlaub in Crozon.

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Letzte blog posts

10.10.2011 09:17

fêtes maritimes Brest 2012

Les Tonnerres de Brest 13. bis 19. Juli 2012 Im Juli 2012 soll Brest die europäische „Hauptstadt“ des Meeres sein und aller maritimen Aktivitäten. Les Tonnères de Brest ist ein Fest der Seefahrer, organisiert von Seefahrern und all denen geweiht, die das Meer lieben und mehr über die Welt des Meeres und der Seefahrer erfahren möchten.

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17.09.2011 20:59

Steinpilze und Pfifferlinge in der Bretagne

Bald ist es wieder soweit, die Steinpilzsaison auf der Presqu'ile de Crozon steht kurz bevor, einige Exemplare dieser Köstlichkeit haben wir schon eingesammelt !!!

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09.08.2011 15:52

Algenpest in der Bretagne ??

Viele unserer Ferienhaus-Kunden sind in Sorge, dass Sie ihren Bretagne-Urlaub an Stränden verbringen müssen, die von der Algenpest befallen sind.

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Das Abbaye von Landévennec

eingang museum landevennec
alter museumsplan
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abbaye landevennec 3

ist eine kleine Gemeinde im Osten der Halbinsel Crozon, direkt an der Mündung des Flusses Aulne in den Atlantik. Hier leben ca. 370 Einwohner. Die Gegend ist landschaftlich reizvoll, sehr grün mit vielen Wäldern und einem kleinen Hafen.

Bekannt ist Landévennec hauptsächlich wegen seiner Abtei. Die eindrucksvolle Ruine des karolingischen Klosters gehört zu den ältesten Abteien Frankreichs. Sie liegt direkt an der Küste mit schönem Blick auf die See. Die Küstenlinie ist auf drei Seiten die „Klausurmauer“ des Klosters. So hat das Kloster einen sehr, sehr großen Klausurbereich, der schöne Spaziergänge ermöglicht.

die ruinen des alten klosters
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Der Überlieferung nach gründete der Heilige Saint-Guénnolé am Ende des 5. Jahrhunderts (also in der ersten Phase der Einwanderungswelle christianisierter Kelten in die Bretagne ) dieses Kloster und scharte hier einige Eremiten um sich. Seit dem 8. Jahrhundert befand sich dieses Kloster bereits an der Stelle der heutigen Ruine. Die damaligen Mönche lebten nach einem keltischen Regelwerk, welches im Jahre 818 durch das der Benidiktiner abgelöst wurde.

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Zahlreiche Handschriften, die Vergrößerung der Kirche und anderer Gebäude zeugen von der grossen Bedeutung der Abtei von Landévennec im 9. Jahrhundert. Im Jahre 913 plünderten und brandschatzten die Wikinger die Abtei. Die Mönche verliessen den Ort, kehrten aber nach der Rückeroberung zurück und bauten die Abteikirche wieder auf. Sie wurde im 11. und 12. Jahrhundert zu einer großen romanischen Kirche ausgebaut, und im Laufe der nächsten Jahrhunderte gab es in der Abtei einige weitere größere Bauperioden. Insgesamt bestand die Abtei über 13 Jahrhunderte, bis ihr kurz vor der französischen Revolution im Jahre 1781 ihr Titel aberkannt und sie nach der Revolution im Jahre 1793 als Nationaleigentum verkauft wurde.

Das ursprüngliche Kloster wurde zu einer Baumaterial-Quelle für die umliegenden Dörfer

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1950 kaufen Benidiktiner die Abtei zurück und errichten oberhalb der Ruine der alten Abtei eine neue. 1958 begannen erste archäologische Ausgrabungen, die Mitte der 80er-Jahre wieder aufgenommen und fortgesetzt wurden. Die Anlage wurde restauriert, und das Museum von Landévennec entstand - ein guter Zeitpunkt, da die Abtei ihr 1500-jähriges Bestehen feiern konnte.

Die denkmalpflegerische Sicherung der Ruine und Ausgrabungen lassen sehr gut die Baugeschichte bis in die karolingische Zeit verfolgen. Nach Aussage der Mitbrüder gibt es neben Landévennec keine andere so vollkommen rekonstruierbare Klosteranlage aus karolingischer Zeit.

Die Mönche von Landévennec pflegen heute ihre Liturgie und schenken ihr viel Zeit. Die Vesper am Samstag beginnt als erste liturgische Feier des Sonntags z.B. mit einem Lichtritus, in dem am Altar, um den herum die Mönche Aufstellung genommen haben, feierlich die Kerzen angezündet werden und Weihrauch aufgelegt wird. Danach erst wird die elektrische Beleuchtung eingeschaltet. Die Sonntagsmesse – ca. 1½ Stunden – ist mit 100 -130 Teilnehmern gut besucht. In der Hauptsaison, wenn die Pariser und andere ihre Ferienhäuser nutzen, können die Mönche mit 400-600 Gottesdienstbesuchern rechnen.


Wie es die Mönche aller Zeiten getan haben, haben es auch in den vergangenen 60 Jahren die heutigen Mönche von Landévennec verstanden, ihren Lebensort liebevoll zu „gestalten“. Ausgiebige Apfelanpflanzungen geben das Grundmaterial für gelierte Obstsüßigkeiten und für den Cidre, der im angrenzenden von Mönchen betriebenen Verkaufsraum erworben werden kann.

Rhododendron und Azaleen sind in üppiger Blütenkraft zu bewundern , rundum befindet sich ein mehr oder weniger naturbelassener großer Waldbestand  und weite Wiesenflächen. Zusammen mit dem Spiel von Ebbe und Flut erhebt sich hier ein herrliches, dem Sonnenaufgang zugewandtes Paradies wie es dem Urvater der Abtei 465 n. Christus schon erschien.

Wer mehr über die Einzelheiten der Geschichte Landévennecs auf französisch nachlesen möchte, findet im 2009 erschienenen wunderbaren Buch „La Presqu'ile de Crozon – Histoire et Geographie Contemporaine“ von den hier lebenden Autoren Marcel Burel, Didier Cadiou und Jean-Jacques Kerdreux, einen fundierten historischen Bericht mit vielen Bildern von Ausgrabungen und Scripten der Abbaye Landévennec und anderen historischen Stätten hier auf der Halbinsel Crozon.wie z.B. der Seigneurie de Rosmadec bei Telgruc-sur-Mer und Poulmic.